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Eisenacher Regulativ

Das Eisenacher Regulativ ist eine Empfehlungsliste zur Gestaltung von Kirchenbauten, mit der eine grundsätzliche Normung der Kirchenbauten im 19. Jahrhundert angestrebt wurde. Es wurde 1861 publiziert.

In 16 Sätzen wurde hierin in Anlehnung an den entwickelten, vornehmlich germanisch geprägten, mittelalterlichen Baustilen z. B. eine Ostung der Kirche sowie ein kreuzförmiger Grundriss mit ausgeprägtem Langhaus empfohlen.

Da von vorhandenen Kirchen keine Umgestaltung verlangt wurde, konnte das historisch gewachsene Gesamtbild des Kirchenbaus erhalten bleiben. Das Eisenacher Regulativ hatte etwa 30 Jahre lang Gültigkeit, bis es 1891 vom Wiesbadener Programm abgelöst wurde.
 
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